Was ist der Unterschied zwischen Life-Scouting© und Coaching?

 

 

EXISTENTIAL TRANSMISSIONS

Philosophie, Psychologie und Humanismus statt Coaching

Dies ist Philosophie als Lebenspraxis.
Psychologie als existenzielle Begegnung.
Humanismus als radikale Selbstbefragung.

Wir leben in einer Zeit der Optimierung. Jeder will produktiver werden, erfolgreicher sein, die beste Version seiner selbst erschaffen. Die Coaching-Industrie verspricht Lösungen: Fünf Schritte zum Erfolg. Zehn Hacks für mehr Effizienz. Ein Framework für dein perfektes Leben. Und das alles am besten schon gestern.

Aber was, wenn die Fragen wichtiger sind als die Antworten?

EXISTENTIAL TRANSMISSIONS steht für etwas anderes. Wir bieten keine Quick Fixes, keine Erfolgsformeln, keine Selbstoptimierungs-Strategien. Wir bieten das, was die großen Denker der Menschheit immer geboten haben: Werkzeuge zum Denken. Räume zum Fühlen. Begegnungen, die verändern.

Unsere Grundlage ist nicht der Markt, sondern der Mensch und seine Tradition:

  • PHILOSOPHIE – von Sartre über Camus bis Markus Gabriel
  • PSYCHOLOGIE – von Irvin Yalom über die existenzielle Therapie bis zur Tiefenpsychologie
  • HUMANISMUS – von der Aufklärung über Krishnamurti bis zur zeitgenössischen Anthropologie

Wir verbinden diese drei Säulen auf eine Weise, die es so noch nicht gab: als ästhetische Erfahrung, als therapeutische Praxis, als philosophisches Abenteuer.

Was uns von Coaching unterscheidet: Existenzielle Fragen statt schnelle Antworten

Authentizität und Selbst: Was Sartre und Bowie über Identität lehren

COACHING SAGT: "Werde die beste Version deiner selbst."

WIR FRAGEN: Was ist dieses "Selbst" überhaupt? Gibt es ein wahres Ich unter all den Rollen, die wir spielen? Oder sind wir – wie David Bowie zeigte – genau diese Fähigkeit zur Verwandlung? Sartre würde sagen: Existenz geht der Essenz voraus. Es gibt keine fixe "beste Version". Es gibt nur das, was du in jedem Moment wählst zu sein.

Sinn und Absurdität: Was Camus über Lebenserfüllung lehrt

COACHING SAGT: "Finde deine Passion und folge ihr."

WIR FRAGEN: Was, wenn das Leben absurd ist – wie Camus erkannte? Was, wenn es keinen vorgegebenen Sinn gibt, den wir nur "finden" müssen? Die existenzielle Wahrheit ist radikaler: Du musst den Sinn selbst erschaffen. Nicht durch eine Passion, sondern durch die Art, wie du deine Freiheit lebst. Auch dann, wenn alles sinnlos erscheint.

Existenzielle Ängste verstehen: Irvin Yaloms psychologischer Ansatz

COACHING SAGT: "Überwinde deine Ängste."

WIR FRAGEN: Was, wenn Angst keine Störung ist, sondern – wie Irvin Yalom zeigt – die normale Reaktion auf die existenziellen Grundbedingungen des Lebens? Todesangst. Die Angst vor Freiheit. Die Angst vor Einsamkeit. Die Angst vor Sinnlosigkeit. Die Angst vor Krankheit. Die Angst, pleite zu gehen. Diese Ängste lassen sich nicht "überwinden". Aber man kann lernen, sie bewusst zu leben. Das ist keine Schwäche. Das ist Menschsein. Und braucht keine jahrelange "Analyse" zur Integration.

Bewusstsein statt positives Denken: Krishnamurtis Lehre der Selbstbeobachtung

COACHING SAGT: "Denke positiv."

WIR FRAGEN: Was, wenn positives Denken eine Form der Verdrängung ist? Krishnamurti lehrte: "Der Beobachter ist das Beobachtete." Wahre Transformation beginnt nicht mit Affirmationen, sondern mit radikaler Selbstbeobachtung. Ohne zu urteilen. Ohne zu verdrängen. Ohne zu beschönigen. Nur durch ehrliche Wahrnehmung dessen, was ist, können wir frei werden.

Sinnfelder statt Zielsetzung: Markus Gabriels neue Ontologie

COACHING SAGT: "Setze dir Ziele und erreiche sie."

WIR FRAGEN: Was, wenn die permanente Zielorientierung uns blind macht für das Leben selbst? Markus Gabriel zeigt in seiner Philosophie der Sinnfelder: Wir existieren nicht in einer Welt, sondern in multiplen, sich überlagernden Realitäten. Jedes Sinnfeld – die Familie, die Arbeit, die Kunst, die Natur – eröffnet eine andere Wahrheit. Wer nur Ziele verfolgt, verpasst die Vielschichtigkeit des Seins.

Unser Ansatz: Philosophie, Psychologie und Humanismus als Einheit

Philosophie als Lebenspraxis: Von Sartre bis Markus Gabriel

Philosophie ist nicht abstrakte Theorie. Philosophie ist – wenn richtig verstanden – angewandte Lebenskunst.

Die antiken Stoiker wussten es. Die Existenzialisten praktizierten es. Wir leben es:

Sartre: Freiheit als Verurteilung

Freiheit ist keine Option, sondern Verurteilung. Du bist verantwortlich für das, was du aus dir machst – ohne Ausreden, ohne höhere Instanz. Gott ist schon lange tot.

Camus: Das Absurde und die Revolte

Das Leben ist absurd. Es gibt keinen vorgegebenen Sinn. Aber genau darin liegt die Revolte: Im Bewusstsein der Absurdität dennoch leben. Sisyphos als glücklicher Mensch.

Heidegger: Sein-zum-Tode als Weg zur Authentizität

Erst die Konfrontation mit der eigenen Endlichkeit macht das Leben authentisch. Nicht Verdrängung, sondern Vorwegnahme des Todes als Weg zur Gegenwart.

Markus Gabriel: Neuer Realismus und Sinnfelder

Die Welt existiert nicht – aber tausend Welten tun es. Jeder Kontext eröffnet neue Wahrheiten. Neuer Realismus bedeutet: Es gibt objektive Tatsachen, aber sie erscheinen in verschiedenen Sinnfeldern.

Was bedeutet das konkret?
In unseren Programmen lesen wir nicht über Philosophie – wir philosophieren. Gemeinsam. An den eigenen Lebensfragen. Bis es weh tut. Bis es klar wird.

Psychologie als existenzielle Begegnung: Irvin Yalom und die vier Grundängste

Psychologie ist mehr als Symptombehandlung oder Verhaltensveränderung. Existenzielle Psychotherapie – wie sie Irvin Yalom entwickelt hat – geht an die Wurzel:

Die vier existenziellen Grundängste nach Yalom

Tod: Die Gewissheit der Endlichkeit

Wir wissen, dass wir sterben werden. Diese Gewissheit durchzieht unser Leben wie ein unsichtbarer Schatten. Verdrängung führt zu Angst. Bewusstsein führt zu Präsenz.

Freiheit: Die Last der Wahl

Wir sind verdammt zur Wahl. Es gibt keine Ausreden, keine Schicksalsmächte, keinen Karma-Fundamentalismus, die uns die Verantwortung abnehmen. Das ist furchteinflößend. Und befreiend zugleich.

Isolation: Die existenzielle Einsamkeit

Wir sind existenziell allein. Auch in intimsten Beziehungen bleibt eine unüberwindbare Grenze zwischen Ich und Du. Das zu akzeptieren, ist der erste Schritt zu echter Verbindung.

Sinnlosigkeit: Die Aufgabe, Bedeutung zu erschaffen

Das Universum hat keinen Plan für uns. Es gibt keine kosmische Bedeutung, die auf uns wartet. Wir müssen selbst Bedeutung schaffen. Aus dem Nichts. Jeden Tag.

Was bedeutet das konkret?
Unsere Retreats und Encounter-Gruppen arbeiten mit Yaloms Methoden: Gruppentherapie als Mikrokosmos der Existenz. Hier zeigt sich, wie du dich vor Intimität schützt, wie du Verantwortung abgibst, wie du deinen Tod verdrängst. Nicht als Vorwurf. Sondern als Erkenntnis.

Wir kombinieren das mit Tiefenpsychologie (James, Frankl), Gestalttherapie (Perls) und körperorientierter Psychologie – immer im Dienst derselben Frage: Wie leben wir bewusster?

Humanismus als radikale Selbstbefragung: Von Krishnamurti zur Aufklärung

Humanismus bedeutet für uns nicht naive Menschenfreundlichkeit. Humanismus bedeutet: Den Menschen in seiner ganzen Widersprüchlichkeit ernst nehmen.

Krishnamurtis Lehre: Choiceless Awareness und innere Freiheit

Von Krishnamurti lernen wir:

  • Choiceless Awareness: Beobachten ohne zu bewerten. Den Geist schauen lassen, ohne einzugreifen. Die Wahrheit ist ein pfadloses Land.
  • Der Beobachter ist das Beobachtete: Es gibt keine Trennung zwischen dem, der denkt, und dem Gedanken. Diese Einsicht beendet den inneren Konflikt.
  • Freiheit beginnt mit dem Ende der Autorität: Keine Gurus. Keine fertigen Wahrheiten. Nur direkte Wahrnehmung. Kein Tschakka-Motivationsgebrüll.

Die europäische Aufklärung: Mündigkeit und kritisches Denken

Von der europäischen Aufklärung lernen wir:

  • Kritisches Denken als Pflicht
  • Mündigkeit als Ziel
  • Vernunft nicht als kalte Logik, sondern als Werkzeug zur Selbstbefreiung

Zeitgenössische Anthropologie: Der Mensch als selbstformendes Wesen

Von der zeitgenössischen Anthropologie (Sloterdijk, Gabriel, Harari) lernen wir:

  • Der Mensch als selbstformendes Wesen (Anthropotechnik)
  • Wir leben in Sphären – unsichtbaren Räumen, die uns prägen
  • Technologie verändert nicht nur unser Leben, sondern was es heißt, Mensch zu sein

Was bedeutet das konkret?
Wir behandeln jeden Teilnehmer als mündig. Es gibt keine Anweisungen, wie du leben sollst. Es gibt keine Versprechen, dass es "besser" wird. Es gibt nur Raum für Selbstbefragung. Und die Erfahrung: Du bist nicht allein mit deinen Fragen.

Für wen ist Existential Transmissions? Unsere Zielgruppe

Du bist hier richtig, wenn du Tiefe suchst

❌ Du keine schnellen Lösungen suchst
✓ Du bereit bist, mit Fragen zu leben
❌ Du keinen 10-Schritte-Plan willst
✓ Du echte Tiefe suchst
❌ Du nicht produktiver werden willst
✓ Du bewusster leben willst
❌ Du keine Motivationssprüche brauchst
✓ Du philosophische Härte aushältst

Unsere Teilnehmer-Profile: Wer kommt zu uns?

Der erschöpfte Optimierer (35-50 Jahre)

Du hast alles probiert: Coaching, Apps, Routinen. Es hat auch funktioniert – aber nicht erfüllt. Jetzt fragst du: Wozu das alles? Du willst nicht mehr optimieren. Du willst verstehen.

Die post-akademische Denkerin (28-45 Jahre)

Du hast Philosophie, Psychologie oder Geisteswissenschaften studiert. Aber im Job fehlt dir die Tiefe. Du vermisst echte Gespräche. Du willst Theorie wieder mit Leben verbinden.

Der Krisengetriebene (25-65 Jahre)

Verlust. Krankheit. Scheidung. Jobverlust. Midlife-Crisis. Eine existenzielle Erschütterung hat dich aus der Routine gerissen. Therapie hilft – aber du suchst auch einen philosophischen Rahmen für das, was du durchlebst. Ohne kleinbürgerliche Moral von gestern.

Der kulturelle Bohemien (30-60 Jahre)

Du liebst Bowie. Du hast Krishnamurti gelesen. Du gehst ins Kino, nicht zu Motivationsseminaren. Du suchst Menschen wie dich – die Tiefe wollen, ohne spirituellen Engel- oder Ahnengeisterkitsch.

Der Zweite-Lebenshälfte-Philosoph (50-70 Jahre)

Erfolg gehabt. Kinder großgezogen. Karriere gemacht. Und jetzt? Du willst dich nicht mit Golf oder Kreuzfahrten abspeisen lassen. Du willst die großen Fragen stellen: Was bleibt? Was war es wert? Was kommt noch?

Bereit für die Transmission? Drei Wege einzusteigen

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Unser Manifest: Eine Bewegung für Tiefe statt Optimierung

EXISTENTIAL TRANSMISSIONS ist kein Unternehmen.
Es ist eine Bewegung.

Eine Bewegung von Menschen, die:

  • Denken über Effizienz stellen
  • Fragen über Antworten stellen
  • Emotionelle Intelligenz in Balance zum Denken stellen
  • Präsenz über Performance stellen
  • Tiefe über Oberflächlichkeit stellen

Wir stehen auf den Schultern von:

  • Sartre, Camus, Heidegger, Beauvoir (Existenzialismus)
  • Irvin Yalom, Viktor Frankl, Rollo May (Existenzielle Psychologie)
  • Krishnamurti, Sloterdijk, Markus Gabriel (Zeitgenössische Philosophie)
  • David Bowie (Identität als Kunstform)

Wir sind keine Therapeuten (obwohl wir therapeutisch arbeiten).
Wir sind keine Gurus (wir lehnen Autorität ab).
Wir sind keine Coaches (wir versprechen keine Lösungen).

Wir sind Begleiter auf einem Weg ohne Ziel.

Wenn das resoniert, bist du richtig.
Wenn nicht, ist das auch in Ordnung.

Die Transmission wartet nicht. Aber sie ist da, wenn du bereit bist.